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DWS Invest Global Infrastructure investiert vordergründig in Aktien von Emittenten aus dem globalen Infrastruktursektor. Dazu gehören folgende Segmente: Transport (Straßen, Flug- und Seehäfen sowie Schienenverkehr), Energie (Gas- und Stromübertragung, -vertrieb und -erzeugung), Wasser (Bewässerung, Trinkwasser und Abwasser) und Kommunikation (Rundfunk- und Mobilfunkmasten, Satelliten, Glasfaser- und Kupferkabel).

Einflussfaktoren

Die Performance wird hauptsächlich von den Entwicklungen der internationalen Aktienmärkte, sektor- und unternehmensspezifischen Entwicklungen sowie Wechselkursbewegungen bestimmt. Der Teilfonds kann für bestimme Zeiträume auf variabler Basis in verschiedene Untersektoren, Länder und Marktsegmente investieren und Derivate einsetzen. Diese Anlagen können weitere Chancen und Risiken beinhalten.

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

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Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief

Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Aktienfonds
Unterkategorie Branchen/Themen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Manoj Patel
Fondsvermögen (in Mio.) 3'424.67 EUR
Laufende Kosten (Stand: 31.12.2021) 1.620%
Lipper Leaders (Stand: 30.09.2022)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 5.00% des Bruttoanlagebetrages muss er dafür 1052.63 Euro aufwenden. Das entspricht ca. 5.26% des Nettoanlagebetrages.
Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 30.11.2022)

Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 3.38% -
3 Monate -9.18% -
6 Monate -7.57% -
Laufendes Jahr 0.99% -
1 Jahr 6.76% 6.76%
2 Years 24.69% 11.67%
3 Jahre 17.19% 5.43%
5 Jahre 38.55% 6.74%
Seit Auflegung 93.52% 7.6%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 30.11.2022)[1]

Zeitraum Brutto
30.11.2021 - 30.11.2022 6.76%
30.11.2020 - 30.11.2021 16.8%
30.11.2019 - 30.11.2020 -6.01%
30.11.2018 - 30.11.2019 19.76%
30.11.2017 - 30.11.2018 -1.29%
30.11.2016 - 30.11.2017 1.62%
30.11.2015 - 30.11.2016 2.12%
30.11.2014 - 30.11.2015 2.12%
30.11.2013 - 30.11.2014 31.81%
29.11.2013 - 30.11.2013 0%
SalesFee -5%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: Thomson Reuters und ihre Lizenzgeber.Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 5.00% des Bruttoanlagebetrages muss er dafür 1052.63 Euro aufwenden. Das entspricht ca. 5.26% des Nettoanlagebetrages.
Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Aktien) (Stand: 31.10.2022)[1]

American Tower REIT Inc (Spezialisierte REIT's) 7.60
Enbridge Inc (Erdöl/Gas - Lagerung & Transport) 7.60
Sempra Energy (Multiversorger) 5.90
National Grid PLC (Multiversorger) 4.80
Crown Castle Inc (Spezialisierte REIT's) 4.60
Williams Cos Inc/The (Erdöl/Gas - Lagerung & Transport) 4.40
SBA Communications Corp (Spezialisierte REIT's) 3.90
Centerpoint Energy Inc (Multiversorger) 3.40
Cellnex Telecom SA (Integrierte Telekom.dienstl.) 3.40
Vinci SA (Hochbau) 3.20

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Manoj Patel

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Fundamentaldaten auf Titelebene und relative Bewertungen bei einer defensiven Ausrichtung bestimmen nach wie vor unsere Engagements. Im Oktober wurde das Engagement in japanischen Infrastrukturtiteln am stärksten aktiv erhöht, vor allem für ein Engagement in der sich erholenden Eisenbahnindustrie. Am zweitgrößten war die aktive Erhöhung des Engagements in der europäischen Kommunikationsbranche, da die Bewertungen der dortigen Sendemastenbetreiber attraktiv waren. Das aktive Engagement wurde auch in europäischen Versorgern, europäischen Transportunternehmen und nord- und südamerikanischen Eisenbahnunternehmen deutlich erhöht, während es in britischen und australischen Infrastrukturtiteln geringfügig erhöht wurde. Die größte aktive Verringerung des Engagements erfolgte aufgrund von Sorgen über das Gewinnwachstums im nächsten Jahr bei nord- und südamerikanischen Kommunikationstiteln. In geringerem Maße wurde das Engagement in den Bereichen nord- und südamerikanische Versorger und Midstream-Energie aktiv verringert. In absoluten Zahlen, die sowohl das aktive Management als auch die Marktbewegungen berücksichtigen, erfolgten die größten Erhöhungen der Gewichtungen im Portfolio in den Segmenten nord- und südamerikanische Midstream-Energie, europäischer Transport und Infrastruktur in Japan, während die größten Reduzierungen in den Bereichen nord- und südamerikanische Kommunikation und Infrastruktur in Asien ohne Japan zu verzeichnen waren. Unsere größten Sektorgewichtungen auf absoluter Basis bleiben in Versorgern, Midstream-Energie und Kommunikation, jeweils in der Region Nord- und Südamerika. Schließlich wurde unsere Kasseposition im Oktober verringert und machte zum Monatsende etwa 1,1 % des Portfolios aus.

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Ausblick

Für den Rest des Jahres und für Anfang 2023 konzentrieren wir uns bei der Einschätzung von Chancen auf relative Bewertungen und Unternehmen, die ihre Cashflows aufrechterhalten und erhöhen können. Die durch den Ukraine-Krieg und die straffere Geldpolitik verschärfte Volatilität dürfte insbesondere wegen des verlangsamten Wirtschaftswachstums weiter andauern. Infrastrukturwerte sollten davon profitieren, da sie Inflation ausgleichen und bedarfsorientierte Vermögenswerte darstellen. Auf Sektorebene verbessern sich die Fundamentaldaten der regulierten Versorgungsunternehmen in den USA, und die Stabilität der Cashflows des Sektors dürfte sich positiv auf die Bewertungen auswirken, da Wachstum und Inflation wahrscheinlich nachlassen werden. In Europa differenzieren wir und geben Stromnetzbetreibern gegenüber Gasunternehmen den Vorzug. Im Vereinigten Königreich dürften die regulatorischen Risiken für Versorgungsunternehmen in diesem Jahr steigen. Im Transportsektor bleiben die Fundamentaldaten in den einzelnen Regionen und Teilsektoren uneinheitlich. Während die begrenzten Kapazitäten in einigen Bereichen derzeit die Preise stützen, werden sich das nachlassende Wirtschaftswachstum und die zunehmenden Rezessionsrisiken zukünftig wahrscheinlich negativ auf die Fundamentaldaten auswirken. Die Aussichten in Europa werden durch den anhaltenden Ukraine/Russland-Konflikt weiter getrübt, da die Unternehmen in der Region direkter von der Inflation bei Kraftstoffpreisen betroffen sind. Wir gehen davon aus, dass das amerikanische Midstream-Energiesegment aufgrund der anhaltenden Ungewissheit über die russischen Energieexporte volatil bleiben wird. Langfristig sollte dieser Bereich davon jedoch profitieren, da die hohen Preise Anreize für höhere Produktions-/Exportmengen aus Nordamerika bieten sollten. Kommunikationstitel sollten kurzfristig profitieren, wenn die Anleiherenditen auf ein moderates Niveau gehen. Sendemasten profitieren global mittelfristig weiter von robusten Fundamentaldaten und Chancen für anorganisches Wachstum.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im Oktober positive Nominalerträge, wobei Nord- und Südamerika die größten positiven Beiträge brachten. Europa erzielte ebenfalls einen positiven Beitrag, während die Region Asien-Pazifik sich negativ auswirkte. Der Kassebestand des Fonds hatte einen nur einen unwesentlichen Effekt auf die Erträge. In Nord- und Südamerika brachte Midstream-Energie den größten positiven Wertbeitrag, gefolgt von nord- und südamerikanischen Versorgern. Lateinamerikanische Flughäfen und nord- und südamerikanischer Schienenverkehr trugen ebenfalls positiv zur Wertentwicklung bei, allerdings in einem geringeren Ausmaß. Dem stand zum Teil ein negativer Beitrag nord- und südamerikanischer Kommunikationswerte gegenüber. In Europa brachten alle Sektoren positive Beiträge, wobei der größte Beitrag aus dem Transportbereich kam, gefolgt von Versorgern und dicht darauf von britischen Infrastrukturwerten und europäischer Kommunikation. Im asiatisch-pazifischen Raum brachten australische Infrastrukturtitel einen positiven Beitrag, der Effekt japanischer Infrastrukturtitel war leicht positiv, und Asien ohne Japan leistete einen negativen Beitrag, wodurch die Region insgesamt in negatives Terrain abrutschte.

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Rückblick

Globale Infrastrukturwerte stiegen im Oktober, schnitten aber relativ gesehen schlechter als die globalen Aktienmärkte ab. Risikowerte zogen in den ersten Tagen des Monats an, bevor sie mit der Aufwertung des US-Dollars eine Kehrtwende vollzogen. Nachdem der Markt sich über weite Strecken des Monats seitwärts bewegt hatte, kam es zu einer neuen Rallye, die mit dem Rücktritt der britischen Premierministerin Liz Truss und der Rücknahme ihrer Steuersenkungspläne einherging. Dies führte zu einer Abschwächung des US-Dollars gegenüber dem Pfund und dem Euro. Die Inflationsdaten im Monatsverlauf zeigten weiterhin, dass der Preisdruck in den USA, in Europa und in weiten Teilen der Welt trotz der jüngsten Erholung der Erdgaspreise weitgehend ungebremst blieb. In ihrem Bemühen um eine angemessene Preisstabilität haben die Zentralbanken weltweit ihre restriktive Haltung beibehalten, während eine globale Rezession immer wahrscheinlicher wird. Globale Infrastrukturwerte verzeichneten im Oktober die größten Zuwächse in Europa, auch in Nord- und Südamerika legten sie zu. Im asiatisch-pazifischen Raum fielen Infrastrukturtitel, da in China neue COVID-19-Lockdowns verhängt wurden. Japan und Australien blieben jedoch weitgehend verschont, dort beendeten Infrastrukturtitel den Monat im Plus. In Europa hatte Transport aufgrund deutlich gestiegener Flugpassagierzahlen die höchsten Zuwächse. Auch Versorger und Kommunikation legten hier deutlich zu, und britische Infrastrukturtitel erholten sich etwas von ihrem desaströsen September. In Nord- und Südamerika waren die Zuwächse bei lateinamerikanischen Flughäfen aufgrund anhaltend hoher Nachfrage nach Urlaubsreisen am stärksten. Auch Midstream-Energie zeigte bei steigenden Rohölpreisen und trotz des Rückgangs bei Erdgas eine solide Wertentwicklung. Schienenverkehr und Versorger beendeten den Monat im Plus, während Müllentsorgung leichte Verluste erlitt und nord- und südamerikanische Kommunikationswerte mit höheren Bewertungen stärker fielen und das Schlusslicht in der Region bildeten.

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Vorherige Kommentare

09.2022:

Aktuelle Positionierung

Fundamentaldaten auf Titelebene und relative Bewertungen bei einer defensiven Ausrichtung bestimmen nach wie vor unsere Engagements. Im September entfiel die größte bewusste Erhöhung des Engagements auf nord- und südamerikanische Versorger, da sie einen defensiven Charakter haben und attraktive Bewertungen aufweisen. Die zweitgrößte aktive Erhöhung des Engagements erfolgte in nord- und südamerikanischer Kommunikation, ebenfalls aus dem defensiven Bereich. Auch das Engagement in europäischen Versorgern wurde aktiv erhöht. Die größte bewusste Verringerung des Engagements betraf angesichts der aktuellen Bewertungen und unserer erwarteten Entwicklung der Öl- und Gaspreise das Segment nord- und südamerikanische Midstream-Energie. Das Engagement in Infrastrukturtiteln in Asien (ohne Japan) wurde ebenfalls aktiv reduziert, da das Wachstum die Erwartungen verfehlte, ebenso wie angesichts der hohen Treibstoffkosten in der Region und des erwarteten geringeren Volumens das Engagement in europäischen Transportunternehmen. In absoluten Zahlen, die sowohl das aktive Management als auch die Marktbewegungen berücksichtigen, erfolgten die größten Erhöhungen der Gewichtungen im Portfolio in den Bereichen nord- und südamerikanische Versorger, europäische Versorger und japanische Infrastruktur, während die größten Reduzierungen in den Bereichen nord- und südamerikanische Kommunikation, Infrastruktur in Asien ohne Japan und nord- und südamerikanische Midstream-Energie zu verzeichnen waren. Unsere größten Sektorgewichtungen auf absoluter Basis bleiben in Versorgern, Midstream-Energie und Kommunikation, jeweils in der Region Nord- und Südamerika. Unsere Kasseposition wurde im Laufe des Monats September erhöht und machte zum Monatsende etwa 1,7 % des Portfolios aus.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im September negative Nominalerträge, wobei die negativen Effekte im asiatisch-pazifischen Raum am geringsten waren. Europa lieferte einen etwas höheren Negativbeitrag, während der Beitrag Nord- und Südamerikas die Wertentwicklung am stärksten belastete. In Nord- und Südamerika brachten lateinamerikanische Flughäfen den geringsten negativen Beitrag, während der Bereich Schienenverkehr in Nord- und Südamerika die Wertentwicklung etwas stärker belastete. Ausgeprägter waren in Nord- und Südamerika die negativen Beiträge der Segmente Versorger, Kommunikation und Midstream-Energie (in dieser Reihenfolge). Im asiatisch-pazifischen Raum wiesen alle Bereiche negative Beiträge auf, wobei Japan die Wertentwicklung am wenigsten belastete. Asien ohne Japan brachte einen deutlicheren negativen Beitrag, mit Australien mit dem größten negativen Beitrag innerhalb der Region. In Europa schließlich brachten ebenfalls alle Sektoren einen negativen Beitrag zur Rendite: Für Transport lief es hier noch am besten, dicht gefolgt von Versorgern und Kommunikation. Der größte Negativbeitrag in der Region kam von britischen Infrastrukturwerten.

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Ausblick

Mit Blick auf das vierte Quartal 2022 und den Jahresbeginn 2023 konzentrieren wir uns bei der Einschätzung von Chancen im Infrastrukturbereich auf relative Bewertungen und Unternehmen, die ihre Cashflows aufrechterhalten/erhöhen können. Die durch den Ukraine-Krieg und die straffere Geldpolitik verschärfte Volatilität dürfte insbesondere wegen des verlangsamten Wirtschaftswachstums weiter andauern. Infrastrukturwerte sollten davon profitieren, da sie Inflation ausgleichen und bedarfsorientierte Vermögenswerte darstellen. Auf Sektorebene verbessern sich die Fundamentaldaten der regulierten Versorgungsunternehmen in den USA, und die Stabilität der Cashflows des Sektors dürfte sich positiv auf die Bewertungen auswirken, da Wachstum und Inflation wahrscheinlich nachlassen werden. In Europa differenzieren wir und geben Stromnetzbetreibern gegenüber Gasunternehmen den Vorzug. Im Vereinigten Königreich dürften die regulatorischen Risiken für Versorgungsunternehmen in diesem Jahr steigen, so dass wir weiterhin selektiv vorgehen. Während im Transportsektor die begrenzten Kapazitäten in einigen Bereichen derzeit die Preise stützen, werden sich das nachlassende Wirtschaftswachstum und die zunehmenden Rezessionsrisiken zukünftig wahrscheinlich negativ auf die Fundamentaldaten auswirken. Die Aussichten in Europa werden durch den anhaltenden Ukraine/Russland-Konflikt weiter getrübt, da die Unternehmen in der Region direkter von der Inflation bei den Kraftstoffpreisen betroffen sind. Wir gehen davon aus, dass das amerikanische Midstream-Energiesegment aufgrund der anhaltenden Ungewissheit über die russischen Energieexporte volatil bleiben wird. Langfristig sollte dieser Bereich davon jedoch profitieren, da die hohen Preise Anreize für höhere Produktions-/Exportmengen aus Nordamerika bieten sollten. Kommunikationstitel sollten kurzfristig profitieren, wenn die Anleiherenditen auf ein moderates Niveau gehen. Sendemasten profitieren global mittelfristig weiter von robusten Fundamentaldaten und Chancen für anorganisches Wachstum.

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Rückblick

Globale Infrastrukturwerte fielen im September und schnitten relativ gesehen schlechter ab als die globalen Aktienmärkte. Zu Beginn bis Mitte des Monats zogen risikobehaftete Anlagen an, bevor sie wieder nachgaben. Der September könnte ein Rekordmonat für die Straffung der Geldpolitik durch die Zentralbanken weltweit gewesen sein, denn mindestens 23 Zentralbanken entschieden sich für eine Zinserhöhung, doch eine Vielzahl von Inflationsdaten zeigte, dass der Preisauftrieb weitgehend ungebremst blieb. Erschwerend kam hinzu, dass Russland eine Massenmobilisierung von Soldaten ankündigte und gleichzeitig den eskalierenden Schritt einleitete, Teile der Ukraine nach Scheinwahlen illegal zu annektieren und damit eine Rechtfertigung für den potenziellen Einsatz von Atomwaffen zur Verteidigung seines Territoriums zu schaffen. Gleichzeitig verlangsamte sich das globale Wachstum weiter, und viele Länder sehen sich in den kommenden Monaten einem erhöhten Rezessionsrisiko gegenüber. Globale Infrastrukturwerte gingen im September in allen Regionen zurück, Nord- und Südamerika wies die geringsten Verluste auf, gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum, während Europa die größten Verluste verzeichnete. In Nord- und Südamerika schnitten lateinamerikanische Flughäfen am besten ab. Zinssensitive Versorger gaben stärker nach, während das Midstream-Energiesegment aufgrund der sinkenden Öl- und Gaspreise stärker fiel. Kommunikation bildete das Schlusslicht in der Region. Im asiatisch-pazifischen Raum gingen japanische Infrastrukturwerte zurück, hielten sich aber am besten, während Asien ohne Japan stärker nachgab und australische Infrastrukturwerte das Schlusslicht in der Region bildeten. In Europa schließlich verzeichneten alle Sektoren negative Renditen, wobei Transportwerte am wenigsten fielen, gefolgt von Versorgern. Kommunikationswerte verzeichneten stärkere Verluste, während Infrastrukturwerte im Vereinigten Königreich am stärksten zurückgingen, da das Land in einer Finanzkrise steckt.

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08.2022:

Aktuelle Positionierung

Fundamentaldaten auf Titelebene und relative Bewertungen bei einer defensiven Ausrichtung bestimmen nach wie vor unsere Engagements. Im August stellten nord- und südamerikanische Versorger die größte bewusste Erhöhung des Engagements dar, da sie einen defensiven Charakter haben und attraktive Bewertungen aufweisen. Die zweitgrößte aktive Erhöhung des Engagements erfolgte aus ähnlichen Gründen in europäischen Versorgungsunternehmen, aber in etwas geringerem Umfang. Das Engagement in britischen Infrastrukturwerten wurde ebenfalls aktiv erhöht, vor allem in Versorgern. Das Engagement im Bereich europäischer Transport wurde angesichts der hohen Treibstoffkosten und der gestiegenen Rezessionsrisiken bewusst reduziert. Das Engagement in nord- und südamerikanischer Midstream-Energie wurde angesichts der hohen Bewertungen, der sinkenden Ölpreise und des möglichen Rückgangs der Erdgaspreise weiter auf ein normaleres Niveau verringert. Das Engagement in Infrastrukturaktien aus Asien ohne Japan wurde aufgrund der neuen und andauernden Corona-Lockdowns in China ebenfalls aktiv reduziert. In absoluten Zahlen, die sowohl das aktive Management als auch die Marktbewegungen berücksichtigen, erfolgten die größten Erhöhungen der Gewichtungen im Portfolio in den Bereichen nord- und südamerikanische Versorger, europäische Versorger und lateinamerikanische Flughäfen, während die größten Reduzierungen in den Bereichen europäischer Transport, Infrastruktur in Asien ohne Japan und nord- und südamerikanischer Schienenverkehr zu verzeichnen waren. Unsere größten Sektorgewichtungen auf absoluter Basis bleiben in Versorgern, Midstream-Energie und Kommunikation, jeweils in der Region Nord- und Südamerika. Unsere Kasseposition wurde im Laufe des Monats August leicht reduziert und machte zum Monatsende etwa 0,9 % des Portfolios aus.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im August negative Nominalerträge, wobei Nord- und Südamerika die geringsten negativen Effekte hatten. Der asiatisch-pazifische Raum lieferte einen etwas höheren Negativbeitrag, während der Beitrag Europas die Wertentwicklung am stärksten belastete. In Nord- und Südamerika war lateinamerikanische Flughäfen der einzige Sektor, der einen positiven Beitrag zur Rendite brachte, während der Bereich Kommunikation in Nord- und Südamerika die Wertentwicklung am meisten belastete. Midstream-Energie in Nord- und Südamerika trug ebenfalls deutlich negativ zur Wertentwicklung bei, während es in dieser Region für Versorger weniger schlecht lief und der Eisenbahnbereich die Wertentwicklung nur leicht belastete. Im asiatisch-pazifischen Raum wiesen alle Bereiche negative Beiträge auf, wobei Japan die Wertentwicklung am wenigsten belastete. Asien ohne Japan lag bezüglich des größten negativen Beitrags innerhalb der Region knapp vor Australien. In Europa schließlich brachten ebenfalls alle Sektoren einen negativen Beitrag zur Rendite: Für Transport lief es hier noch am besten, gefolgt von Versorgern und Kommunikation. Der größte Negativbeitrag in der Region kam von britischen Infrastrukturwerten.

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Ausblick

Die durch den Ukraine-Krieg und die straffere Geldpolitik verschärfte Volatilität dürfte weiter andauern. Infrastrukturwerte sollten davon profitieren, da sie Inflation ausgleichen und bedarfsorientierte Vermögenswerte darstellen. Auf Sektorebene verbessern sich die Fundamentaldaten der regulierten Versorgungsunternehmen in den USA, und die Stabilität der Cashflows des Sektors dürfte sich positiv auf die Bewertungen auswirken, da Wachstum und Inflation wahrscheinlich nachlassen werden. In Europa differenzieren wir und bevorzugen aufgrund der Unsicherheit bezüglich Preis und Beschaffung von Erdgas Stromnetzbetreiber gegenüber Gasunternehmen. Im Transportsektor bleiben die Fundamentaldaten in den einzelnen Regionen und Teilsektoren uneinheitlich. Während die begrenzten Kapazitäten in einigen Bereichen derzeit die Preise stützen, werden sich das nachlassende Wirtschaftswachstum und die zunehmenden Rezessionsrisiken zukünftig wahrscheinlich negativ auf die Mengen und Preise auswirken. Die Aussichten in Europa werden durch den anhaltenden Ukraine/Russland-Konflikt weiter getrübt, da die Unternehmen in der Region direkter von der Inflation bei den Kraftstoffpreisen betroffen sind. Wir gehen davon aus, dass das amerikanische Midstream-Energiesegment aufgrund der anhaltenden Ungewissheit über die russischen Energieexporte volatil bleiben wird. Langfristig sollte dieser Bereich davon jedoch profitieren, da die hohen Preise Anreize für höhere Produktions-/Exportmengen aus Nordamerika bieten sollten. Kommunikationstitel könnten kurzfristig profitieren, wenn sich die Anleiherenditen stabilisieren. Sendemasten profitieren global mittelfristig weiter von robusten Fundamentaldaten und Chancen für anorganisches Wachstum. Wir streben weiterhin die besten risikobereinigten Renditen an und bevorzugen „Pure-Play“-Unternehmen mit starken Bilanzen, agilen Managementteams, stabiler Nachfrage und Geschäftsmodellen guter Qualität, die eine gewisse Immunität gegenüber externen Faktoren bieten können.

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Rückblick

Globale Infrastrukturwerte gingen im August zurück, schnitten aber etwas besser ab als die breiteren Aktienmärkte. Diese setzten ihre Juli-Rallye in der ersten Monatshälfte fort, doch diese Aufwärtsdynamik endete nach der Veröffentlichung des Protokolls des Offenmarktausschusses der US-Notenbank für Juli, das die Hoffnungen auf eine baldige Umkehr in der Zinserhöhungsagenda dämpfte. In der zweiten Monatshälfte gingen die breiteren Aktienmärkte zurück und beendeten den Monat im Minus. Die Inflationszahlen blieben hoch, und während es einige Anzeichen dafür gibt, dass die Inflation in den USA ihren Höhepunkt erreicht haben könnte, wurden im Vereinigten Königreich und in der Eurozone neue Rekordhöhen erreicht. Globale Infrastrukturwerte folgten im Laufe des Monats einem ähnlichen Muster wie die breiteren Aktienmärkte und beendeten den Monat auf einem niedrigeren Stand. Dies gilt für alle Regionen, wobei Nord- und Südamerika sich am besten hielten – gefolgt von der APAC-Region –, während Europa die größten Verluste verzeichnete. In Nord- und Südamerika erzielten lateinamerikanischen Flughäfen mit positiven Renditen die beste Wertentwicklung. Versorger gingen hier leicht zurück, während Midstream-Energie etwas stärker einbrach und es für Kommunikation in der Region am schlechtesten lief. Im asiatisch-pazifischen Raum gingen die japanischen Infrastrukturtitel am wenigsten zurück, während australische Infrastrukturtitel deutlichere Verluste hinnehmen mussten. In Asien ohne Japan waren die Verluste sogar noch größer, da China weiterhin mit Lockdowns für einzelne Städte zu kämpfen hat. In Europa schließlich verzeichneten alle Sektoren negative Renditen, wobei Transportwerte am wenigsten fielen, gefolgt von Versorgern. Britische Infrastrukturtitel brachen schneller ein, die größten Verluste im gesamten Sektor der globalen Infrastrukturwerte waren jedoch bei Kommunikation in Europa zu verzeichnen, da einige Sendemastenbetreiber drastische Rückgänge erlitten.

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07.2022:

Aktuelle Positionierung

Fundamentaldaten auf Titelebene und relative Bewertungen bei einer leicht defensiven Ausrichtung bestimmen nach wie vor unsere Engagements. Im Juli stellten Infrastrukturaktien aus Asien ohne Japan die größte bewusste Erhöhung des Engagements dar, da wir einen Aufschwung für möglich halten, wenn die Wirtschaftstätigkeit unterstützt durch staatliche Konjunkturmaßnahmen nach den COVID-19-Lockdowns in China wieder anspringt. Die zweitgrößte Erhöhung des Engagements und die höchste in absoluten Zahlen erfolgte in europäischer Kommunikation, da wir angesichts des Verkaufs eines großen Sendemastenportfolios, das vom Markt geht, in Verbindung mit unserer günstigen längerfristigen Einschätzung des Bereichs das Potenzial für eine Erholung sehen. Das Engagement im Eisenbahnbereich in Nord- und Südamerika wurde ebenfalls erhöht, da die Nachfrage weiterhin die Kapazitäten übersteigt und sich das Frachtaufkommen weiter erholt. Das Engagement im europäischen Transportsektor wurde reduziert, da dieser Bereich weiterhin durch die hohen Energie- und Kraftstoffkosten belastet ist. Das Engagement in nord- und südamerikanischer Midstream-Energie wurde angesichts der hohen Bewertungen und des möglichen Rückgangs der Erdgaspreise auf ein normaleres Niveau ebenfalls reduziert. Auch das Engagement in australischen Infrastrukturwerten und in nord- und südamerikanischer Kommunikation wurde zurückgefahren. In absoluten Zahlen wurde die Gewichtung des Portfolios in europäischer Kommunikation und nord- und südamerikanischen Eisenbahn- und Versorgerwerten am stärksten erhöht und im europäischen Transport, in Australien und in japanischen Infrastrukturwerten am stärksten reduziert. Unsere größten Sektorgewichtungen auf absoluter Basis bleiben in Versorgern, Midstream-Energie und Kommunikation, jeweils in der Region Nord- und Südamerika. Unsere Kasseposition wurde im Laufe des Monats Juli leicht reduziert und machte zum Monatsende etwa 1,3 % des Portfolios aus.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im Juli positive Nominalerträge, wobei Nord- und Südamerika die größten positiven Beiträge brachten. Europa lieferte ebenfalls einen positiven, aber niedrigeren Beitrag, während der Beitrag der Region Asien-Pazifik ebenfalls positiv, aber noch geringer war. In Nord- und Südamerika brachten alle Sektoren positive Beiträge, mit Ausnahme der lateinamerikanischen Flughäfen, die einen neutralen Effekt hatten. In Nord- und Südamerika lieferte Midstream-Energie den größten positiven Wertbeitrag, dicht gefolgt von den Bereichen Versorger, dann Kommunikation und schließlich Eisenbahn. In Europa brachten alle Bereiche einen positiven Beitrag, allen voran Transport. Britische Infrastrukturwerte und europäische Kommunikation lagen dicht dahinter, während der Beitrag von europäischen Versorgern geringer war. Im asiatisch-pazifischen Raum leisteten australische Infrastrukturtitel einen positiven Beitrag, der Effekt japanischer Infrastrukturtitel war neutral, und Asien ohne Japan war der einzige Belastungsfaktor unter den globalen Infrastrukturwerten.

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Ausblick

Für das weitere dritte Quartal 2022 konzentrieren wir uns auf relative Bewertungen und Unternehmen, die ihre Cashflows aufrechterhalten und erhöhen können. Die durch den Ukraine-Krieg und die straffere Geldpolitik verschärfte Volatilität dürfte weiter andauern. Infrastrukturwerte sollten davon profitieren, da sie Inflation ausgleichen und bedarfsorientierte Vermögenswerte darstellen. Auf Sektorebene sind wir angesichts einer bevorstehenden Rezession und unbekannter regulatorischer und politischer Risiken bei britischen Infrastrukturtiteln auf kurze Sicht vorsichtig. Wir sehen das Potenzial für eine Erholung der Aktien in Asien (ohne Japan), da die Wirtschaft unterstützt durch staatliche Konjunkturmaßnahmen wieder anläuft, erwarten aber immer noch einen Rückgang des Volumens bei den chinesischen Gasversorgern im Vergleich zum Vorjahr. Wir gehen davon aus, dass das amerikanische Midstream-Energiesegment aufgrund der anhaltenden Ungewissheit über die russischen Energieexporte volatil bleiben wird. Langfristig sollte dieser Bereich davon jedoch profitieren, da die hohen Preise Anreize für höhere Produktions-/Exportmengen aus Nordamerika bieten sollten. Nord- und südamerikanische Versorger sehen wir weiterhin positiv. Einzelne Flughäfen scheinen im Transportbereich attraktiv bewertet, und Mautstraßen mit Assets hoher Qualität sollten sich ebenfalls weiterhin hoher Nachfrage erfreuen. Für den Schienenverkehr bleiben wir angesichts der sich erholenden Volumina positiv gestimmt, während Häfen die bestehenden Rückstände weiter abarbeiten. Kommunikationstitel könnte kurzfristig profitieren, wenn die Anleiherenditen weiter sinken. Sendemasten profitieren global mittelfristig weiter von robusten Fundamentaldaten und Chancen für anorganisches Wachstum. Wir streben weiterhin die besten risikobereinigten Renditen an und bevorzugen „Pure-Play“-Unternehmen mit starken Bilanzen, agilen Managementteams, stabiler Nachfrage und Geschäftsmodellen guter Qualität, die eine gewisse Immunität gegenüber externen Faktoren bieten können.

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Rückblick

Globale Infrastrukturwerte stiegen im Juli, schnitten aber relativ gesehen schlechter als die breiteren Aktienmärkte ab. Diese legten zu Beginn des Monats zu und bewegten sich dann seitwärts, bevor sie zum Monatsende noch weiter anstiegen. Im Laufe des Monats verdauten die Märkte eine Zinserhöhung um 50 Bps durch die EZB und eine Erhöhung um 75 Bps durch die US-Notenbank. Die Inflation lag weiterhin auf hohem Niveau und erreichte in der Eurozone im Juli den höchsten dort jemals verzeichneten Stand. Die Märkte haben nicht nur mit der Inflation und der aggressiven Geldpolitik zu kämpfen, sondern auch mit der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, den Auswirkungen des anhaltenden Kriegs in der Ukraine und der sich ausweitenden Energiekrise in Europa. Globale Infrastrukturwerte folgten im Laufe des Monats einem ähnlichen Muster wie die breiteren Aktienmärkte. Aus regionaler Sicht erzielten Infrastrukturwerte in Nord- und Südamerika die größte positive Rendite, dicht gefolgt von Europa, während der asiatisch-pazifische Raum in geringerem Maße zulegte. In Nord- und Südamerika erzielte das Segment Midstream-Energie aufgrund der steigenden Erdgaspreise das größte Plus. Nord- und südamerikanische Kommunikation und Versorger verzeichneten ebenfalls deutliche Zuwächse, während lateinamerikanische Flughäfen etwas zurückgingen. In Europa stiegen britische Infrastrukturtitel am stärksten, direkt gefolgt von Kommunikation, was vor allem an den Sendemastenbetreibern lag. Transportwerte verzeichneten im Monatsverlauf ebenfalls solide Zuwächse, während Versorger in weitaus geringerem Maße zulegten, da einige Gasversorger weiterhin Schwäche zeigten. Im asiatisch-pazifischen Raum schließlich verzeichneten australische Infrastrukturwerte die größten Zuwächse, während Infrastrukturwerte in Asien (ohne Japan) und Japan leicht nachgaben.

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06.2022:

Aktuelle Positionierung

Fundamentaldaten auf Titelebene und relative Bewertungen bei einer leicht defensiven Ausrichtung bestimmen nach wie vor unsere Engagements. Im Juni stellten Infrastrukturaktien aus Asien ohne Japan die größte Erhöhung des Engagements dar, da wir einen Aufschwung für möglich halten, wenn die COVID-19-Lockdowns in China aufgehoben werden. Der zweitgrößte Anstieg des absoluten Engagements entfiel auf amerikanische Kommunikationswerte, da diese Gruppe nach einem Ausverkauf in der ersten Monatshälfte überverkauft war. Wir sind dagegen der Ansicht, dass unsere langfristige Investmentthese zu diesen Werten intakt bleibt. Auf absoluter Basis wurde auch das Engagement im nord- und südamerikanischen Schienenverkehr und in japanischen Infrastrukturwerten erhöht. Das absolute Engagement wurde im Segment nord- und südamerikanische Midstream-Energie am stärksten verringert, was jedoch ausschließlich auf den Markteffekt zurückzuführen war, da wir im Laufe des Monats in Namen investiert haben, bei denen wir attraktive Bewertungen sahen. Die Positionierung in europäischen Transportwerten wurde bewusst reduziert, ebenso wie in geringerem Umfang die Engagements in Australien und britischen Infrastrukturaktien. Das Engagement in nord- und südamerikanischen und europäischen Versorgern, europäischen Kommunikationsunternehmen und nord- und südamerikanischen Transportwerten wurde etwas abgebaut. Unsere größte Sektorgewichtung auf absoluter Basis bleiben Midstream-Energie, Versorger und Kommunikation der Region Nord- und Südamerika. Schließlich wurde unsere Kasseposition im Laufe des Monats Juni leicht erhöht und machte zum Monatsende etwa 1,5 % des Portfolios aus.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im Juni negative Nominalerträge, wobei Nord- und Südamerika die größten negativen Effekte hatten. Der asiatisch-pazifische Raum lieferte einen geringen, aber positiven Beitrag, während der Beitrag Europas die Wertentwicklung moderat belastete. In Nord- und Südamerika brachten alle Gruppen negative Beiträge, wobei Midstream-Energie am meisten zu Buche schlug, gefolgt von nord- und südamerikanischen Versorgern. Transporte und Schienenverkehr Nord- und Südamerika brachten den geringsten negativen Beitrag zur Wertentwicklung, während nord- und südamerikanische Kommunikation in der Mitte lag. Auch in Europa verzeichneten alle Gruppen negative Beiträge, wobei britische Infrastrukturtitel die Wertentwicklung am stärksten belasteten. Europäische Versorger brachten den geringsten negativen Beitrag, während europäische Kommunikations- und Transportwerte dazwischen lagen. Im asiatisch-pazifischen Raum trugen sowohl Asien ohne Japan als auch japanische Infrastrukturtitel positiv zur Wertentwicklung bei, wobei Asien ohne Japan den größeren Anteil hatte, während australische Infrastrukturtitel keinen Beitrag zur Wertentwicklung leisteten.

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Ausblick

Wir erwarten, dass die Volatilität aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts und der geldpolitischen Straffung anhalten wird. Infrastrukturwerte sollten davon profitieren, da sie Inflation ausgleichen und bedarfsorientierte Vermögenswerte darstellen. Wir gehen davon aus, dass sich die Streuung bei den Wertentwicklungen fortsetzen wird, was aktiven Managern Alpha-Chancen bietet. Auf Sektorebene sind wir in Anbetracht der für dieses Jahr erwarteten regulatorischen Änderungen bei britischen Infrastrukturtiteln, insbesondere im Wasserbereich, kurzfristig vorsichtig. Wir sehen das Potenzial für eine Erholung der Aktien in Asien (ohne Japan), da die Lockdowns weiter aufgehoben werden und die Aktivität wieder auflebt, erwarten aber immer noch einen Rückgang des Volumens bei den chinesischen Gasversorgern im Vergleich zum Vorjahr. Wir gehen davon aus, dass das amerikanische Midstream-Energiesegment aufgrund der anhaltenden Ungewissheit über die russischen Energieexporte volatil bleiben wird. Langfristig sollte dieser Bereich jedoch profitieren, da die hohen Preise Anreize für höhere Produktions-/Exportmengen aus Nordamerika bieten sollten. Wir sehen aufgrund der sich verbessernden Fundamentaldaten Versorger in Nord- und Südamerika positiv. Einzelne Flughäfen scheinen im Transportbereich attraktiv bewertet, und Mautstraßen mit Assets hoher Qualität sollten sich ebenfalls weiterhin hoher Nachfrage erfreuen. Für den Schienenverkehr bleiben wir angesichts der sich erholenden Volumina positiv gestimmt, während Häfen die bestehenden Rückstände weiter abarbeiten. Kommunikationstitel bleiben kurzfristig anfällig für Zinsänderungen, aber robuste Fundamentaldaten und anorganische Wachstumschancen bieten weiterhin global Unterstützung für Sendemasten. Wir streben weiterhin die besten risikobereinigten Renditen an und bevorzugen „Pure-Play“-Unternehmen mit starken Bilanzen, agilen Managementteams, stabiler Nachfrage und Geschäftsmodellen guter Qualität, die eine gewisse Immunität gegenüber externen Faktoren bieten können.

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Rückblick

Globale Infrastrukturwerte gingen im Juni zurück, schnitten aber relativ gesehen besser als die breiteren Aktienmärkte ab. Diese gaben in der ersten Monatshälfte nach und verdauten dann eine Zinserhöhung der US-Notenbank (Fed) um 75 Bps. Während die Märkte zunächst auf die Nachricht hin zulegten, gingen sie schließlich noch tiefer, bevor sie sich vom Monatstief erholten, da die Anleger die noch nicht erreichte Inflationsspitze, die zunehmend restriktiven Zentralbanken, das sich verlangsamende globale Wirtschaftswachstum und den anhaltenden Krieg in der Ukraine im Blick hatten. Globale Infrastrukturwerte folgten im Laufe des Monats einem ähnlichen Muster. Im Regionenvergleich erzielten Infrastrukturwerte aus dem asiatisch-pazifischen Raum eine positive Rendite, während Nord- und Südamerika rückläufig war und Europa etwas stärker fiel. Im asiatisch-pazifischen Raum erzielten japanische Infrastrukturwerte die höchste Rendite. Infrastrukturwerte in Asien ohne Japan erzielten ebenfalls positive Renditen, während Australien insgesamt leicht im Minus war. In Nord- und Südamerika zeigte das Segment Midstream-Energie eine große Streuung, wobei die Namen aus dem Bereich Öllagerung und -transport die beste Wertentwicklung erzielten, während die Master Limited Partnerships (MLPs) am schlechtesten abschnitten, da sie unter der Schließung eines wichtigen Terminals für Flüssigerdgas (LNG) litten. In Nord- und Südamerika verzeichnete Kommunikation negative Renditen, hielt sich aber relativ gut, während Versorger und Transport in größerem Umfang fielen. In Europa schließlich verzeichneten Aktien der Kommunikationsbranche die schlechteste Wertentwicklung aller globalen Infrastrukturwerte, wobei die Titel von Sendemasten stärker als die der Satellitenbetreiber fielen. Britische Infrastrukturwerte gaben ebenfalls nach, Wasserversorger waren gegen Ende des Monats besonders stark betroffen. Europäische Versorger und Transportwerte verzeichneten beide moderate Verluste, stellten aber die beste Wertentwicklung innerhalb der Region.

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05.2022:

Aktuelle Positionierung

Fundamentaldaten auf Titelebene und relative Bewertungen bei einer leicht defensiven Ausrichtung bestimmen nach wie vor unsere Engagements. Im Mai haben wir unser Engagement in australischen Infrastrukturtiteln am stärksten erhöht, da wir davon ausgehen, dass sie aufgrund der Verknüpfung ihrer Wirtschaft mit den Preisen für Rohstoffe und natürliche Ressourcen eine überdurchschnittliche Wertentwicklung erzielen werden. Wir erhöhten zudem den Anteil von Infrastrukturaktien aus Asien ohne Japan, da wir einen Aufschwung für möglich halten, wenn die COVID-19-Lockdowns aufgehoben werden. Darüber hinaus haben wir den Versorgersektor in Nord- und Südamerika etwas aufgestockt, der nach wie vor unsere größte Sektorgewichtung darstellt, da wir diesen Bereich weiterhin positiv einschätzen, bei der Titelauswahl aber selektiv bleiben. Das Engagement in britischen Infrastrukturwerten, japanischen Infrastrukturwerten, europäischen Versorgern und europäischen Kommunikationsunternehmen wurde leicht erhöht. Die Positionen in europäischer Transport und nord- und südamerikanischer Transport wurden minimal reduziert, während das Engagement im nord- und südamerikanischen Schienenverkehr stärker reduziert wurde. Die größte Verringerung unseres Sektorengagements im Mai betraf nord- und südamerikanische Midstream-Energie, um einen Teil der zuletzt erfahrenen Gewinne zu sichern. Diese Position stellt jedoch nach wie vor unsere zweithöchste Sektorgewichtung dar. Schließlich wurde unsere Kasseposition im Laufe des Monats Mai reduziert und machte zum Monatsende weniger als 1 % des Portfolios aus.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im Mai positive Nominalerträge, wobei Nord- und Südamerika die größten positiven Beiträge brachten. Der asiatisch-pazifische Raum lieferte einen geringen, aber positiven Beitrag, während der Beitrag Europas leicht negativ war. In Nord- und Südamerika brachte Midstream-Energie den größten positiven Wertbeitrag. Versorger trugen in dieser Region positiv zur Wertentwicklung bei, wenn auch in geringerem Umfang, der Transportbereich war praktisch neutral, und der Eisenbahnbereich belastete die Wertentwicklung. Im asiatisch-pazifischen Raum schließlich brachten Infrastrukturwerte aus Asien ohne Japan einen positiven Beitrag, während australische und japanische Infrastruktur die Wertentwicklung belastete. In Europa brachten Versorger einen leicht positiven Beitrag, Transporte waren neutral, und der europäische Kommunikationsbereich und britische Infrastrukturtitel brachten negative Beiträge.

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Ausblick

Die Volatilität wird aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts und der Maßnahmen der Zentralbanken zur Inflationseindämmung voraussichtlich anhalten. Die Lockdowns in China scheinen kurz vor dem Ende zu stehen. Eine Ausweitung oder Fortsetzung könnte weitere Auswirkungen auf die bereits gestörte Produktion und den Hafenbetrieb haben und unseren Ausblick trüben. Auf Sektorebene sind wir angesichts der dieses Jahr erwarteten regulatorischen Änderungen bei britischen Infrastrukturtiteln kurzfristig vorsichtig. Wir sind bei Aktien aus Asien ohne Japan weiter vorsichtig, angesichts der Aufhebung der Lockdowns und der wiederauflebenden Aktivität freunden wir uns jedoch allmählich mit diesen Titeln an. Wir bleiben für nord- und südamerikanische Midstream-Energie positiv gestimmt, da die Volatilität und die Ungewissheit über russische Exporte diesem Bereich wahrscheinlich zugutekommen werden, da höhere Preise einen Anreiz für höhere Produktions-/Exportmengen bieten. Wir sehen aufgrund sich verbessernder Fundamentaldaten Versorger in Europa und Nord-/Südamerika positiv, allerdings würden wir in Europa Stromnetzbetreiber gegenüber Gasversorgern bevorzugen. Einzelne Flughäfen scheinen im Transportbereich attraktiv bewertet, und Mautstraßen mit Assets hoher Qualität sollten sich ebenfalls weiter hoher Nachfrage erfreuen. Für den Schienenverkehr bleiben wir angesichts der sich erholenden Volumina positiv gestimmt, während Häfen die bestehenden Rückstände weiter abarbeiten. Kommunikationstitel könnten kurzfristig anfällig für Zinsänderungen bleiben, aber robuste Fundamentaldaten und anorganische Wachstumschancen bieten weiterhin global Unterstützung für Sendemasten. Das Umsatzwachstum in den USA könnte sich mit der Umstellung der Branche auf 5G beschleunigen. Wir streben weiterhin die besten risikobereinigten Renditen an und bevorzugen „Pure-Play“-Unternehmen mit starken Bilanzen, agilen Managementteams, stabiler Nachfrage und Geschäftsmodellen guter Qualität, die eine gewisse Immunität gegenüber externen Faktoren bieten können.

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Rückblick

Globale Infrastrukturwerte zogen im Mai an und übertrafen relativ gesehen die breiteren Aktienmärkte. Letztere legten zu Beginn des Monats zu, bevor sie schnell und mit hoher Volatilität zurückgingen, da die Anleger ihr Augenmerk auf die Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums richteten, was durch regionale COVID-19-bedingte Lockdowns im asiatisch-pazifischen Raum noch verstärkt wurde. Die Zentralbanken befinden sich in einer Zwickmühle zwischen Inflationseindämmung und Wirtschaftswachstumsförderung. Die meisten Bemühungen konzentrieren sich derzeit auf die Inflationsbekämpfung, da der anhaltende Ukraine-Krieg die Preise vieler Rohstoffe weiter ansteigen lässt. Globale Infrastrukturwerte entwickelten sich zu Monatsbeginn ähnlich wie breitere Aktien, fielen jedoch nicht so tief und erholten sich schneller, was zu einer positiven Rendite für den Monat führte. Aus regionaler Sicht verzeichneten Nord- und Südamerika die höchste positive Rendite, gefolgt von Asien-Pazifik, während Europa im Mai im Minus war. In Nord- und Südamerika war die Wertentwicklung im Sektor Midstream-Energie aufgrund im Mai steigender Öl- und Gaspreise am besten. Die Sektoren nord- und südamerikanische Kommunikation und Versorger zeigten ebenfalls eine positive Wertentwicklung, und dass trotz steigender Zinsen in den USA und der Zinssensitivität der beiden Sektoren nun schon den dritten Monat in Folge. Nord- und südamerikanischer Transport legte im Berichtsmonat ebenfalls in geringerem Maße zu. Im asiatisch-pazifischen Raum war die Wertentwicklung bei den Infrastrukturwerten Asien ohne Japan am besten, vor allem bei chinesischen Gasversorgungsunternehmen, da sich die COVID-19-bedingten Lockdowns in Schanghai dem Ende zu nähern scheinen. Australische und japanische Infrastrukturtitel beendeten den Monat beide im Minus. In Europa schließlich waren die Versorger der einzige Sektor mit positiver Wertentwicklung, während europäische Transport- und Kommunikationswerte nachgaben und britische Infrastrukturwerte am stärksten zurückgingen.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung CHF
Auflegungsdatum 29.11.2013
Fondsvermögen 3'424.67 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 2.34 Mio. CHF
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Transparenz gemäß Verordnung (EU) 2019/2088 Artikel 8
Das Finanzprodukt umfasst ESG-Merkmale (weitere Informationen sind dem Abschnitt „Downloads“ zu entnehmen)
Sparplan Ja
Risiko-/Ertragsprofil 6 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00
Swing Pricing Nein
Portfolioumschlagsrate[2] 22.12%

Kosten

Ausgabeaufschlag[3] 5.00%
Verwaltungsvergütung 1.500%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2021)
1.620%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe N/A

Steuer- und Ertragsdaten

Zwischengewinn[4] CHF
Akkumulierter thesaurierter Ertrag
(Stand: 31.12.2017)
11.13 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2021
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Details & Historie
Datum 31.12.2021 31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A N/A N/A 138.12
Betrag N/A N/A N/A N/A 4.10
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[5]
N/A N/A N/A N/A N/A
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[5]
N/A N/A N/A N/A N/A
Währung CHF CHF CHF CHF CHF

Kennzahlen (3 Jahre) [6]

Volatiltät 18.59%
Maximum Drawdown -18.70%
VaR (99% / 10 Tage) 9.01%
Sharpe-Ratio 0.33
Information Ratio N/A
Korrelationskoeffizient N/A
Alpha N/A
Beta-Faktor N/A
Tracking Error N/A

1. Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2. Die Portfolio-Umsatzrate basiert auf dem zuletzt veröffentlichten Jahresbericht.

3. Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 5.00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 5.26% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

4. Bei der Ermittlung des Zwischengewinn-Werts wurde ein Ertragsausgleich berücksichtigt.

5. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

6. Stand: 31.10.2022

Downloads

Name Kategorie Standorte Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

Publikation Prospektänderung DWS Invest zum 01.01.2023 Neu Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Dez 2022 PDF 493.7 KB
Publikation Änderung Namensregister zu MorgenFunds für 5 Investmentgesellschaften zum 01.12.2022 Neu Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Nov 2022 PDF 96.4 KB
Prospektänderung DWS Invest zum 31.10.2022 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Sep 2022 PDF 462.9 KB
DWS Invest SICAV (CH-Edition) Halbjahresbericht DE Jun 2022 PDF 5.5 MB
Publikation Einladung Generalversammlung DWS Invest zum 27.04.2022 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Apr 2022 PDF 285.1 KB
KID DWS Invest Global Infrastructure CHF LCH Wesentliche Anlegerinformation EN Feb 2022 PDF 139.2 KB
KID DWS Invest Global Infrastructure CHF LCH Wesentliche Anlegerinformation FR Feb 2022 PDF 139.3 KB
KID DWS Invest Global Infrastructure CHF LCH Wesentliche Anlegerinformation DE Feb 2022 PDF 141.4 KB
KID DWS Invest Global Infrastructure CHF LCH Wesentliche Anlegerinformation IT Feb 2022 PDF 138.9 KB
DWS Invest (CH-Edition) Verkaufsprospekt DE Dez 2021 PDF 7.7 MB
DWS Invest (CH-Edition) Jahresbericht DE Dez 2021 PDF 6.6 MB

Reporting

DWS Invest Global Infrastructure Factsheet DE Okt 2022 PDF 301.3 KB
DWS Invest Global Infrastructure Factsheet EN Okt 2022 PDF 299.5 KB

Sonstige Dokumente

Produktoffenlegung nach Artikel 10 der Regulation (EU) 2019_2088 - DWS Invest Global Infrastructure Sonstiges DE Dez 2021 PDF 545.7 KB
Product disclosure according to Article 10 of Regulation (EU) 2019_2088 - DWS Invest Global Infrastructure Sonstiges EN Dez 2021 PDF 467.6 KB

MiFID II

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[3]

Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 4
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 6
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)
Nachhaltigkeitspräferenzen Finanzinstrument nach Artikel 2 Nr. 7b & 7c gemäß der MiFID II-Delegierten Verordnung (EU) 2017/565
Mindestanteil nachhaltig ökologischer Investitionen i.S.d. Taxonomie [1] 0%
Mindestanteil nachhaltiger Investitionen i.S.d. Offenlegungsverordnung [2] 10%
Berücksichtigung nachteiliger Auswirkungen (PAIs) Ja

Kosten und Gebühren

Gesamte laufende Kosten des Produktes 1.737% p.a.
davon laufende Kosten 1.620% p.a.
davon Transaktionskosten 0.117% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[4] 0.000% p.a.

Stand: 25.11.2022

1. Verordnung (EU) 2020/852 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2020 über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen und zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/2088

2. Verordnung (EU) 2019/2088 Des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor

3. Für diesen Fond ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

4. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

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Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmass über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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