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Strategie


Anlagepolitik

DWS Qi European Equity bietet eine Aktienanlage in europäische Titel nach dem Grundsatz der Risikostreuung mit dem Ziel eines attraktiven Chance-/Risikoverhältnis. Für diesen Zweck wird ein Portfolio zusammengestellt, dessen zu erwartende Kursschwankungen mit denen des breiten Aktienmarkt vergleichbar sind. Dabei basiert die Auswahl auf Attraktivitäts- und Risikoprognosen und berücksichtigt Transaktionskosten.

Einflussfaktoren

Aktienmarktentwicklungen in Europa, Außenwertveränderung des Euro, Kapitalmarktzinsen, Veränderungen wirtschaftlicher Rahmenpolitik in Europa (Wettbewerbsregeln, Deregulierung, Besteuerung).

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Aktienfonds
Unterkategorie Europa
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Patrick Soler Schubert
Fondsvermögen (in Mio.) 203.31 EUR
Laufende Kosten (Stand: 31.12.2021) 1.060%
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 30.06.2022)
Lipper Leaders (Stand: 30.06.2022)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 5.00% muss er dafür 1050.00 Euro aufwenden.
Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 17.08.2022)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 7.4% -
3 Monate 0.09% -
6 Monate -6.15% -
Laufendes Jahr -12.36% -
1 Jahr -8.55% -8.55%
2 Jahre 18.76% 8.98%
3 Jahre 29.75% 9.07%
5 Jahre 31.96% 5.7%
10 Jahre 118.47% 8.13%
Seit Auflegung 141.95% 6.36%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 17.08.2022)[1]


Zeitraum Brutto
17.08.2021 - 17.08.2022 -8.55%
17.08.2020 - 17.08.2021 29.87%
17.08.2019 - 17.08.2020 9.26%
17.08.2018 - 17.08.2019 -2.64%
17.08.2017 - 17.08.2018 4.46%
17.08.2016 - 17.08.2017 14.12%
17.08.2015 - 17.08.2016 -6%
17.08.2014 - 17.08.2015 25.14%
17.08.2013 - 17.08.2014 10.68%
17.08.2012 - 17.08.2013 11.42%
Tag der Anlage -5%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: Thomson Reuters und ihre Lizenzgeber.Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 5.00% muss er dafür 1050.00 Euro aufwenden.
Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Stand: 29.07.2022)

Novartis Reg. 3.00
Novo-Nordisk B 2.80
Roche Holding Profitsh. 2.50
ASML Holding 2.50
Diageo 2.00
Nestlé Reg. 1.90
Linde 1.80
Schneider Electric 1.60
LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton (C.R.) 1.60
Gsk 1.60

Größte Einzelwerte (Aktien) (Stand: 29.07.2022)[1]

Novartis AG (Gesundheitswesen) 3.00
Novo Nordisk A/S (Gesundheitswesen) 2.80
Roche Holding AG (Gesundheitswesen) 2.50
ASML Holding NV (Informationstechnologie) 2.50
Diageo PLC (Hauptverbrauchsgüter) 2.00
Nestle SA (Hauptverbrauchsgüter) 1.90
Linde PLC (Grundstoffe) 1.80
Schneider Electric SE (Industrien) 1.60
LVMH Moet Hennessy Vuitton SE (Dauerhafte Konsumgüter) 1.60
GSK PLC (Gesundheitswesen) 1.60

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Patrick Soler Schubert

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Aktueller Kommentar

Das zweite Halbjahr startete mit einer deutlichen Erholung der europäischen Aktienmärkte. Angesichts weiter hoher Inflationszahlen erhöhte die EZB den Einlagensatz stärker als zuvor angekündigt von -0,5% auf 0% und beendete damit die 8 Jahre andauernde Phase der Negativzinsen. Auch die US-Notenbank Fed erhöhte den Schlüsselsatz um 75 Basispunkte, allerdings wurde keine weitere Verschärfung des Kurses angekündigt, was am Markt mit Erleichterung aufgenommen wurde. Auch die Saison der Berichterstattung der Unternehmen für das 2. Quartal startete stärker als zuvor von den Analysten erwartet wurde. Insbesondere das Umsatzwachstum fiel stärker aus, was dafür spricht, dass die Unternehmen doch insgesamt besser als erwartet in der Lage waren die gestiegenen Kosten über höhere Preise wieder auszugleichen. In diesem Umfeld erwies sich die Faktor-Kombination aus hoher Qualität und Wachstum als besonders erfolgreich, während Valuestile und das zuletzt damit stärker korrelierte Momentum unterdurchschnittlich abschnitten. Unterstützt durch den Fokus auf höhere Qualität konnte der Fonds den MSCI Europe im Monat Juli auf Schlusskurbasis um ca. 0,9% übertreffen.

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Vorherige Kommentare

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Im Juni gaben die Aktienmärkte erneut ab und das 1. Halbjahr endete somit mit insgesamt zweistelligen Kursverlusten für die europäischen Aktien. Nach weiterhin hohen Inflationsraten erhöhte die US-Notenbank Fed den Leitzins um 75 Basispunkte, die größte Anhebung seit 1994. Für Juli wurde eine weitere Anhebung um 50-75 Basispunkte avisiert, bis Ende des Jahres wird von den Zentralbankmitgliedern sogar ein Leitzins von 3,4% erwartet. Der schärfere geldpolitische Kurs erhöht das Risiko statt einer Wachstumsabschwächung sogar in die Rezession abzugleiten. In Europa kommt die Reduzierung der russischen Gaslieferungen, die sich womöglich noch weiter verschärfen könnte, als weiteres Risiko für den Wachstumspfad hinzu. In diesem Umfeld taten sich die eher zyklisch geprägten Valueaktien, die in den ersten 5 Monaten des Jahres zu den Favoriten zählten, zunehmend schwer und stattdessen konnten defensivere Qualitäts- und Wachstumsaktien im Juni überdurchschnittlich abschneiden. Die Beiträge der Modellfaktoren waren für Bewertung negativ, hingegen konnten Wachstum und Finanzkraft positiv beitragen.

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Auch im Mai geben die Aktienmärkte nach volatilem Verlauf etwas ab. Die erste Monatshälfte war noch durch einen deutlichen Kursrückgang charakterisiert, v.a. Sorgen über einen zu schnellen und zu starken Zinsanstieg in den USA belasteten die Aktienmärkte rund um den Globus. Die Stimmung besserte sich nach der Vorlage des US-Notenbanksitzungsprotokolls, welches die Befürchtungen eines zu drastischen Zinsanstiegs wieder etwas beruhigte. Weitere Unterstützung erfuhr der Markt durch Nachrichten, dass die Lockdown-Maßnahmen in China, insbesondere im Großraum Shanghai, wieder etwas gelockert wurden. Die geplanten EU-Sanktionen gegen die Einfuhr russischen Rohöls führten zu weiter steigenden Ölpreisen, entsprechend war der Energiesektor mit Abstand stärkster Sektor des Monats. Die Faktortrends des Vormonats setzten sich fort mit der Präferenz der Investoren für Bewertungsaspekte, während sich v.a. Wachstumsaktien im Umfeld erwarteter Zinserhöhungen deutlich schlechter entwickelten. Die Beiträge der Modellfaktoren auf die aktive Rendite waren nur für die Bewertungsfaktoren positiv, während v.a. Finanzkraft und die technischen Indikatoren negative Beiträge beisteuerten.

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Im April gaben die Aktienmärkte in Europa leicht ab und konnten sich damit deutlich besser entwickeln als etwa der US-Aktienmarkt. Angesichts der weiter andauernden Belastungen aus dem Krieg in der Ukraine, der hohen Inflationsraten und Lieferkettenstörungen aus den immer weiter ausgedehnten Lockdown-Maßnahmen in China orientierten sich die Anleger stärker zu defensiveren Aktien, während sowohl konjunktursensitive Titel als auch Titel mit hohen Wachstumserwartungen stärker abgaben. Unterstützung erfuhren die Aktienmärkte hingegen vom Start der Berichtssaison für das erste Quartal 2022 mit einem klaren Überhang an positiven Überraschungen bei den Gewinnen und bei den Umsätzen. Die Faktortrends im April zeigten eine Präferenz der Investoren für Aktien mit günstiger Bewertung, während Aktien mit Wachstumsprofil und höherem Momentum überwiegend unterdurchschnittlich abschnitten.

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Auch der Monat Februar endete erneut mit einem Rückgang für die Aktienmärkte nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine, was von EU, USA sowie weiteren Staaten mit scharfen Sanktionen in mehreren Wellen quittiert wurde. Diese trafen nicht nur Russland sondern beeinträchtigten v.a. auch europäische Unternehmen, da sämtliche Russland-Aktivitäten auf den Prüfstand gestellt werden mussten. Erste Unternehmen kündigten bereits die komplette Trennung vom Russland-Geschäft an, was z.T. zu erheblichem Abschreibungsbedarf führen kann. Desweiteren zogen die Preise für Öl, Gas und weitere Rohstoffe deutlich an, was die Inflation weiter anheizen dürfte. Für die Zentralbanken stellt dies einen Zielkonflikt dar, weil auf der einen Seite mit einer Dämpfung der Wachstumserwartungen zu rechnen ist, sich aber gleichzeitig der Inflationsdruck weiter verschärft, auf den eigentlich mit steigenden Zinsen zu reagieren wäre. Die Faktorperspektive zeigte zu Beginn des Monats eine Fortsetzung der starken Wertentwicklung von Valueaktien, allerdings führte der Anstieg der Kriegsrisiken zur Monatsmitte zu einem Favoritenwechsel zu Qualitätsaktien, die somit stärkster Faktorstil im Februar waren.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment GmbH
Investmentgesellschaft Not Applicable
Währung EUR
Auflegungsdatum 21.04.2008
Fondsvermögen 203.31 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 22.92 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Transparenz gemäß Verordnung (EU) 2019/2088 Artikel 8
Das Finanzprodukt umfasst ESG-Merkmale (weitere Informationen sind dem Abschnitt „Downloads“ zu entnehmen)
Sparplan Ja
Risiko-/Ertragsprofil 6 von 7
Orderannahmeschluss 10:30
Swing Pricing Nein
Portfolioumschlagsrate[1] 30.46%

Kosten

Ausgabeaufschlag 5.00%
Kostenpauschale 1.050%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2021)
1.060%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0.000%

Steuer- und Ertragsdaten

Zwischengewinn[2] EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2021
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung

Details & Historie
Datum 31.12.2021 31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018 02.01.2018
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A N/A N/A 179.97
Betrag N/A N/A N/A N/A 2.69
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[3]
N/A N/A N/A N/A 2.69
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[3]
N/A N/A N/A N/A 2.64
Währung EUR EUR EUR EUR EUR

Kennzahlen (3 Jahre) [4]

Volatiltät 20.66%
Maximum Drawdown -20.95%
VaR (99% / 10 Tage) 10.72%
Sharpe-Ratio 0.43
Information Ratio 0.17
Korrelationskoeffizient 0.97
Alpha 0.64%
Beta-Faktor 1.02
Tracking Error 4.43%

1. Die Portfolio-Umsatzrate basiert auf dem zuletzt veröffentlichten Jahresbericht.

2. Bei der Ermittlung des Zwischengewinn-Werts wurde ein Ertragsausgleich berücksichtigt.

3. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

4. Stand: 29.07.2022

Downloads

Name Kategorie Standorte Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

Publikation Prospektänderung 15 Fonds zum 15.08.2022 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Aug 2022 PDF 105.5 KB
KID DWS Qi European Equity SC Wesentliche Anlegerinformation FR Mrz 2022 PDF 137 KB
KID DWS Qi European Equity SC Wesentliche Anlegerinformation DE Mrz 2022 PDF 137.7 KB
KID DWS Qi European Equity SC Wesentliche Anlegerinformation EN Mrz 2022 PDF 135.6 KB
KID DWS Qi European Equity SC Wesentliche Anlegerinformation IT Mrz 2022 PDF 134.7 KB
DWS Qi European Equity (CH-Edition) Verkaufsprospekt DE Mrz 2022 PDF 1.9 MB
Publikation Prospektänderung 11 Fonds zum 01.03.2022 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Feb 2022 PDF 311.8 KB
DWS Qi European Equity (CH-Edition) Jahresbericht DE Dez 2021 PDF 1.3 MB
Publikation Prospektänderung 4 Fonds zum 01.10.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Sep 2021 PDF 252.1 KB
DWS Qi European Equity (CH-Edition) Halbjahresbericht DE Jun 2021 PDF 375.1 KB

Reporting

DWS Qi European Equity Factsheet DE Jul 2022 PDF 266.9 KB
DWS Qi European Equity Factsheet FR Jul 2022 PDF 265.4 KB
DWS Qi European Equity Factsheet EN Jul 2022 PDF 265.5 KB
DWS Qi European Equity ESG-Report EN Jun 2022 PDF 332.8 KB

Sonstige Dokumente

Product disclosure according to Article 10 of Regulation (EU) 2019_2088 - DWS Qi European Equity Sonstiges DE Mrz 2022 PDF 512.2 KB
Produktoffenlegung nach Artikel 10 der Regulation (EU) 2019_2088 - DWS Qi European Equity Sonstiges DE Mrz 2022 PDF 476.1 KB

MiFID II

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[3]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 4
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 6
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)
Nachhaltigkeitspräferenzen Finanzinstrument nach Artikel 2 Nr. 7b & 7c gemäß der MiFID II-Delegierten Verordnung (EU) 2017/565
Mindestanteil nachhaltig ökologischer Investitionen i.S.d. Taxonomie [1] 0%
Mindestanteil nachhaltiger Investitionen i.S.d. Offenlegungsverordnung [2] 15%
Berücksichtigung nachteiliger Auswirkungen (PAIs) Ja

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 1.225% p.a.
davon laufende Kosten 1.060% p.a.
davon Transaktionskosten 0.165% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[4] 0.000% p.a.

Stand: 15.08.2022

1. Verordnung (EU) 2020/852 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2020 über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen und zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/2088

2. Verordnung (EU) 2019/2088 Des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor

3. Für diesen Fond ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

4. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

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